Ariodante

Die Frage ‘was ist zeitgenössischer Tanz?’ lässt sich nur schwer beantworten. Ein Aspekt ist sicherlich, dass dieser Kunstform keine Grenzen gesetzt sind. Was bedeutet es, wenn man alles machen kann? Und stimmt das überhaupt? Ariodante ist eine Choregraphie für vier Tänzer. Während der Stückentwicklung hat sich das Team mit dem kreativen Prozess im Tanz an sich auseinandergesetzt. Was mögen wir an Bewegung und was ist das Geheimnis das Tanz auf der Bühne gut aussieht und gleichzeitig auch Inhaltlich aussagekräftig vielleicht sogar weltreflektierend ist? Die dabei entsthenden ambivalenten Situation werden hier von den Darstellern durchlebt.
Die Tänzer improvisieren in dem Stück mit modernen, urbanen und Zeitgenössischen Bewegungsmustern die ständig gebrochen und niemals zum Ende gebracht werden. Wie eine Suche manchmal mehr Fragen als Antworten bringt ist ein Dauerzustand in dem Stück.

2.+3. November 2018 · 20:00 Uhr


Eintritt 10 € / 7 € (erm.)
Reservierungen unter tickets@maschinenhaus-essen.de


Tanz: Enis Turan, Clemence Dieny, Jordan Gigout and Ying Yun Chen

Team: Choregraphie: Marie-Lena Kaiser, Produktionsleitung/Dramaturgie Leonie Burgmer, Komposition Musikzusammenstellung: Friedemann Brennecke, Bühne und Kostüm: Noemi Baumblatt

Die Essener Choreographin Marie-Lena Kaiser schloss 2016 die Folkwang Universität ab und arbeitet seitdem als freischaffende Dartsellerin und Choroegaphin in NRW und auch im Ausland. Sie ist Stipendiatin des Pina Bausch Fellowships 2018 mit dem Choregraphen Horacio Machuacua und Ariodante ist ihre erste Abendfüllende Choregraphie.
Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW im Rahmen der Individuellen Künstlerinnen- und Künstlerförderung (IKF), einem Projekt der ecce GmbH sowie von der Bezirksregierung Düsseldorf, der Stadt Essen und dem Landesbüro für freie Darstellende Künste NRW.

Bildnachweis: Marie-Lena Kaiser