Climbing Utopia

Eine musikalisch-literarische Expedition nach Motiven von René Daumal mit Fire, Rain & Espresso feat. Frederik Göke„Monsieur, ich habe Ihren Artikel über den Berg Analog gelesen. Bisher hielt ich mich für den Einzigen, der von seiner Existenz überzeugt war. Nun sind wir schon zwei, morgen vielleicht sogar zehn, und die Expedition wird möglich.“

18.+19. Juli 2019 / jeweils 20:00 Uhr

Eintritt: 11,– / 7,– € (erm.)
tickets@maschinenhaus-essen.de

Marko Kassl: Akkordeon
Nils Imhorst: Kontrabass
Robert Beck: Klarinette und Bassklarinette
Frederik Göke: Stimme

Fire, Rain & Espresso
Mal feurig lodernd, mal erfrischend wie ein Regenguss, mal intensiv und tight wie ein doppelter Ristretto. Die Post-Genre Group „Fire, Rain and Espresso“ (kurz FR&E) löst sich virtuos aus den Fesseln der althergebrachten Genrebegriffe und verbindet mühelos und humorvoll Stile vom Tango über Jazz und World Music bis hin zur Minimal Music und zeitgenössischen Avantgarde zu einem einzigartigen Konzerterlebnis.
Das Ergebnis ist nichts für Avantgarde-Puristen mit erhobenem intellektuellen Zeigefinger und erst recht nichts für Liebhaber weichgespülter Wohlfühl-Worldmusic: Das musikalische Sondereinsatzkommando mit Robert Beck an (Bass)Klarinette und Saxophon, Marko Kassl am Akkordeon und Nils Imhorst am Bass setzt voll ganz auf Groove, Spontanität und Improvisation: Was zählt ist die pure Energie des Augenblicks!

Frederik Göke
Frederik Göke studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste Bern in der Schweiz. Während des Studiums entwickelte er eigene Stücke, wie zum Beispiel die Performance „ORPHEUS“ für das Kunstmuseum Bern zur Ausstellung „Merets Funken“ (100 Jahr Meret Oppenheim). Als Schauspieler war Frederik Göke u.a. am Konzerttheater Bern, Schauspielhaus Basel, Theater Duisburg engagiert. Gleichzeitig erste Engagements für Film und Fernsehen, u.a. für die Deutschen TV-Sender ZDF und VOX. Mit der Leitung des Festivals LAST EXIT MOERS im Jahre 2016, zur Eröffnung der denkmalgeschützten Maschinenhalle der ehemaligen Schachtanlage Pattberg in Moers, konzentrierte er sich vermehrt auf die Bereiche Produktion und Regie. Seitdem folgten Regiearbeiten in den Bereichen, Musik, Theater und Film, wie die Musiktheater-Performances im öffentlichen Raum „Metropolitan I“ und „Metropolitan II“ in den neuen U-Bahn Stationen der Landeshauptstadt Düsseldorf, die Organisation der ExtraSchicht 2017 & 2018 in der Maschinenhalle Pattberg, oder der Dokumentarfilm „Was wird bleiben?“ zum Abschied des Deutschen Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet 2018.

Gefördert von

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Bildnachweis: Nils Imhorst