SEINS.fiction

Was wissen wir wirklich? TOBOSO hat deutschlandweit Jugendliche zu Themen der Selbstwahrnehmung und Weltanschauung gefragt.

Ein trügerisch blauer Himmel. Ein Brief mit unleserlicher Anschrift. Ein Haus, das plötzlich im Nichts verschwindet. Zurück bleiben vier Menschen im Ausnahmezustand, die eine Erklärung für das suchen, was nicht zu erklären ist. Eines wissen sie aber ganz genau: Ein neues Haus muss her. Wie soll es aussehen, das neue Haus? Was ist denkbar? Und wer darf hier wohnen? Es entwickelt sich ein humorvoll-abgründiges Ringen um Fakt und Fiktion, um Identität, um eine neue Hausordnung und um das letzte Wort.

TOBOSO hat deutschlandweit Jugendliche zu Themen der Selbstwahrnehmung und Weltanschauung sowie zu ihren persönlichen Wünschen und Vorstellungen befragt. Die durchaus widersprüchlichen Antworten waren Ausgangspunkt für die Stückentwicklung «SEINS.fiction»: Was wissen wir wirklich – von uns, von den anderen und von der Welt da draussen? Wie sehe ich die Welt? Und wie der Mensch neben mir? Wer hat Recht? Gibt es einen Konsens? Und lässt sich ein Haus erdenken, in dem alle Platz finden?

28./29./30. April 2020
10:00 Uhr

Mit Lisa Balzer, Moritz Fleiter, Charlotte Kath, Sindy Tscherrig / Regie: Fabian Sattler / Ausstattung: Sandra Becker / Dramaturgie: Annette Pfisterer / Regieassistenz: Maria Trautmann / Video: Okba Hazeem, Eva Czaya

Koproduktion mit dem Maschinenhaus Essen und dem Theater Duisburg

Gefördert von:
Kunststiftung NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Nordrhein-Westfalen Landesbüro Freie Darstellende Künste, Kultursekretariat Wuppertal, Kulturbüro der Stadt Essen.
In Kooperation mit dem Theater Duisburg

Bildnachweis: André Symann