NOISY CASES

NOISY CASES wird das Ergebnis unterschiedlichster Kommunikationswege und -formen sein, mit denen wir seit langem konfrontiert sind – vom Tanz bis hin zu den Ausdrucksmöglichkeiten eines Fußgängers.

Stumm »sprechen« wir über die Beziehungen, die Menschen untereinander aufbauen, über die Poetik ihrer Körper, über ihre Möglichkeiten, ihre Bedürfnisse und Wünsche. Manches ist dabei der Realität entnommen und folgt einem Lebensimpuls: eine physische Manifestation von Vernunft, Intuition und Empfindung. Anderes wiederum zeigt sich als fiktive Konstruktion, dazu gedacht, den anderen anzuziehen oder zu entfremden. Zwischen Wahrheit und Fiktion pendelnd, materialisieren die Körper Emotionen und Zustände, indem sie sie in Handlungen und Elemente des Tanzes, in Bewegung und Gestik überführen.

Die Auseinandersetzung mit der Kommunikation geht über die reine Beschäftigung mit dem Wort hinaus: Kommunikation ist und braucht mehr, sie wird zur Materie und damit zum Körper.

Ein Stück, das der Bedeutung von Bewegung nachspürt und Gesten ebenso lauscht wie den Farben der Klänge.

17. Dezember 2020 (Premiere)
18.+19. Dezember 2020
jeweils 19:30 Uhr

 Eintritt: 12,— / 8,— € (erm.)
Aufgrund der Corona-Regeln ist eine Reservierung per Mail
unter Angabe von Kontaktdaten notwendig:
tickets@maschinenhaus-essen.de

Choreografie: William Sánchez H. / Cast: Fernando Balsera Pita, Eiji Takeda, Clément Debras, Mercè Mayor, Josema Ortiz / Musik: DJ Josema Collage / Bühnenbild, Beleuchtung und Kostüm: Clément Debras / Video: Valentina Boneva / Text: Kristina van Kempen, Juan Pablo Gonzáles Leal

www.thegardenperformingarts.com


Gefördert von:

Bildnachweis: Paul Meuth