[... alles gut ...]

In einer mathematisch genau berechneten Unordnung von Dingen und Menschen, Wörtern und Tönen, erleben wir einen geometrisch organisierten Bühnen-Kosmos, in dem acht Performer in zahlreichen Einsätzen unsere Vorstellungen von Sicherheit und Ordnung in Frage stellen.

Angesichts einer Welt, die sich in weiten Teilen so unbedingt nach Ordnung sehnt und andererseits Ordnungen so vielfältig bekämpft, sorgt “Oper, Skepsis und Gleisbau” für variable Sicherheiten, alternative Ordnungen und fragt nach dem Sinn von “Ordnung schaffen in einer unordentlichen Welt”.

“Oper, Skepsis und Gleisbau” versteht sich als Labor für klangbasierte Bühnen-Experimente und bewegt sich mit seinen tumulthaften Kompositionen durch einen Genre-Mix aus Computermusik, Schauspiel, Butoh, Trickfilm, Free-Jazz und Tanztheater. Wie in der Kinderliteratur zuletzt das “Wimmelbild” als Erzählform Konjunktur hatte (und wie in den historischen Performances der frühen Dada-Bewegung die Simultan-Lesung von Lyrik-Texten Furore machte,) so spielt auch “Oper, Skepsis und Gleisbau” mit dem Zauber permanenter Parallelaktionen aus Klängen, Bildern und Texten.

Samstag, 1. Juni 2019, 20 Uhr
Sonntag, 2. Juni 2019, 18 Uhr

Eintrittspreis: 18,- € / 12,- € (erm.)
Reservierungen unter
tickets@maschinenhaus-essen.de

Ausführliche Infos zu allen Mitwirkenden >

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Bildnachweis: Sven Thielmann