Hips Don’t Lie

In einer fiktiven Vorlesung mit Tanz untersuchen Foteini Papadopoulou und Roshanak Morrowatian den eigentlichen Bewegungsapparat ebenso wie das Becken im kulturellen Kontext.

Dabei schauen sie sich nicht allein das eigene Becken an, sondern auch typische Beckenbewegungen mit Kult-Status – von Elvis Presley über Tina Turner bis hin zu Mick Jagger und Bruno Mars. Mit analytischem Blick und systematischem Vorgehen, aber auch mit Humor und unterhaltsamen Anekdoten, nähern sich Papadopoulou und Morrowatian dem verbindenden und stützenden Zentrum des Körpers.

„Im Rahmen unserer Zusammenarbeit bei früheren Produktionen fiel uns auf, dass der Impulsgeber für die meisten unserer tänzerischen Bewegungen das Becken ist”, sagt Foteini Papadopoulou. „Da lag es nahe, dass wir diesen scheinbar intuitiven Impuls näher betrachten und ihm Form, Inhalt und Kontext geben.” Auf der Bühne treffen dabei die eigenen Bewegungsmuster der beiden Künstlerinnen auf berüchtigte Moves von Pop- und Rock-Ikonen sowie auf Bewegungen geprägt durch Modetrends oder aktuelle Fitness- und Körperideale.

Ergänzt wird „Hips Don’t Lie” durch eine Ausstellung der Künstlerin Afagh Morrowatian passend zum Thema: Sie findet im Maschinenhaus Foyer statt und öffnet jeweils eine Stunde vor Beginn der Vorstellungen.

Freitag, 27. April – 20 Uhr
Samstag, 28. April – 20 Uhr
Sonntag, 29. April – 18 Uhr

Performance in englischer Sprache

Eintrittspreise    12 € / 8 € (erm.)
tickets@maschinenhaus-essen.de

Konzept und Performance: Roshanak Morrowatian, Foteini Papadopoulou
Idee: Roshanak Morrowatian
Kostümbild/Styling und Bühnenbild: Julina Vanille Bezold
Musikdramaturgie: Michael Paul Milow
Light Design: Simon Knöß
Fotografie: Afagh Morrowatian
Presse & Öffentlichkeitsarbeit: Daniela Endrulat
Project Management: Foteini Papadopoulou

Förderer
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW,
NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste,
Kulturbüro der Stadt Essen,
AllbauStiftung
Kyriaki Arvanitopoulou

in Kooperation mit dem Maschinenhaus Essen

Bildnachweis: Fotografie: Afagh Morrowatian